„Menschen ertrinken zu lassen, das ist illegal!“
Tausende Menschen setzten am vergangenen Freitag (17.5.2024) in Gorleben auf der Benefiz-Partie #Beluga24 ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, für ein besseres Klima und solidarisierten sich mit der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer.
Als Hauptact an diesem symbolträchtigen Ort an der „Beluga“, der wegen dem verhinderten Atommüll-Endlager wie kaum ein anderer für erfolgreichen, gesellschaftlichen Widerstand steht, brachte es Mal Elévé Nachts auf den Punkt: „Menschen ertrinken zu lassen, das ist illegal!“.
Mit politischen Beiträgen zahlreicher Gruppen und dem Musik- und Theaterduo BREXIT COLADA startete der Tag um 14.00 Uhr. Umrahmt von den XAMBA-Trommler:innen und dem Chaos Varieté war die Versteigerung von Moritz Neumeier um 16.00 Uhr ein Höhepunkt: er brachte für viele hundert Euro Relikte aus dem Gorleben-Protest und der Seenotrettung unter die Gäste. Was keineR wollte, ersteigerte er selbst… Ein tolles Kinderprogramm gestaltete KRASS e.V. aus Lüneburg. Staubig getanzt wurde der Platz dann bei Tom Liwa, Marlo Großhardt, Heja Netirk, Mittel zum Zweck und Gastone. Den großartigen Abschluss auf der Steuerbordbühne spielte Nenad auf seinem Akkordeon. Mit Mal Elévé als Hauptact auf der Backbord-Bühne setzten tausende Münder gemeinsam ein klares Zeichen gegen Rechts.
Die Überschüsse dieses „politischen Freitags“ der Kulturellen Landpartie im Wendland gehen an das CompassCollective: Das Segelschiff TROTAMAR III wird in Kürze zu seinem nächsten Einsatz aufbrechen, um die zivile Seenotrettung im Mittelmeer zu unterstützen.
Unser Dank gilt den vielen Herlfer:innen, dem Orga-Team, den Bands, den beteiligten Gruppen und NGOs, den Sponsor:innen – und natürlich all unseren Gästen.
Wie sehen uns nächstes Jahr, am 6. Juni 2025, gleicher Ort, gleiche Zeit – #Beluga25! Denn: Wir wollen sichtbar sein, wir wollen was bewegen, wir wollen was verändern.
Fotos mit dickem Danke: E. Goudefroy / Insta: Ecki.Fotografie






















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