Vor zwei Tagen hat die Trotamar III hat den Hafen von Lampedusa verlassen und segelt nun auf das zentrale Mittelmeer hinaus. Jetzt beginnt die Crew, nach Booten in Seenot Ausschau zu halten, die am Horizont zwischen den Wellen nicht so einfach zu entdecken sind.
Vorgestern Abend hat die Crew bereits ein leeres Fluchtboot gefunden: Ein kleines, blaues Holzboot, dessen Insassen vermutlich von der italienischen Küstenwache gerettet wurden.
Unser aktueller Einsatz dauert vier statt drei Wochen. Das gibt der trainierten Crew mehr Zeit, auf dem Wasser präsent zu sein und Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer zu unterstützen.
Das Mittelmeer ist immer noch eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Wir brauchen sichere Fluchtwege und Bewegungsfreiheit für alle!




