Die Repressionen gegen zivile Seenotrettungsorganisation in Italien nehmen zu – auch unser Schiff, die Trotamar III, wurde Ende August von den italienischen Behörden festgesetzt und mit einer Geldbuße belegt.
Die Begründung: Wir haben bei der Rettung eines Seenotfalls nicht mit den libyschen Behörden kommuniziert. Libyen über einen Seenotfall zu informieren ist allerdings weder mit geltendem Recht noch mit unserem Gewissen vereinbar. Libyen ist kein sicheres Land für Flüchtende!
Mit Hilfe von zwei erfahrenen Rechtsanwält:innen haben wir erreicht, dass die Trotamar III wieder freigelassen wurde und die Geldbuße von 7500 Euro pausiert wurde. Doch dieser Erfolg kostete uns 8.000 Euro für Gerichtskosten und unsere Anwält:innen.
Der Gerichtsprozess läuft unterdessen weiter: Wir wollen einen Präzedenzfall schaffen und die Festsetzung der zivilen Rettungsschiffe stoppen.
Dafür brauchen wir euch! Unterstützt uns mit eurer Spende und helft uns, den Gerichtsprozess zu gewinnen. Auf Startnext findet ihr unsere Crowdfunding-Kampagne.
