In den letzten Tagen ist unsere Crew auf der Trotamar III zurück nach Licata gesegelt. Damit endet der erste Einsatz in diesem Jahr. Dieser Einsatz war sehr kurz, weil es zu Beginn noch einige Werftarbeiten zu erledigen gab und uns dann das schlechte Wetter davon abgehalten hat, in die Suchzone zu fahren Trotzdem sind wir froh, dass wir für einige Tage auf dem Wasser waren und bereit gewesen wären, wenn Menschen auf der Flucht unsere Unterstützung gebraucht hätten.
Die Crew wurde in Sizilien von Katja empfangen, die für die Vor- und Nachbereitung zuständig ist. Katja bringt zum Empfang des Bootes immer Blumen mit und es gibt eine Begrüßungsrede. Darin wertschätzen wir, wie viel Zeit und Energie die Aktivist*innen in den Einsatz gesteckt haben. Dabei geht es nicht darum, uns als Held*innen oder Retter*innen zu feiern. Trotzdem wollen wir anerkennen, dass unsere Crewmitglieder auch belastende Situationen erleben und dass die Seenotrettungsarbeit ohne sie nicht möglich wäre. Um unsere Aufmerksamkeit dann wieder auf die Menschen auf der Flucht zu lenken, werfen wir noch eine weiße Rose ins Meer. Für die Ertrunkenen und ihre Angehörigen und als Symbol des Widerstands gegen Faschismus. Das ist immer sehr berührend und ein schöner Abschluss für unseren Einsatz.





