Warum verweigern wir die Kommunikation mit Tunesien in der Koordinierung von Seenotfällen? Tunesien ist kein sicherer Ort für Flüchtende!
Seit 2023 befeuert Tunesiens Präsident Hass und Hetze gegen Migrant*innen. Die willkürliche und rechtswidrige Inhaftierung von Flüchtlingen und Migranten ist in Tunesien weit verbreitet und betrifft Schwarze Menschen unverhältnismäßig stark. Diese Inhaftierung findet darüber hinaus unter erniedrigenden und grausamen Bedingungen statt.
Amnesty International stellte fest, das seit Juni 2023 kollektive Ausweisungen von Flüchtlingen und Migranten, die nach internationalem Recht verboten sind, zur Routine geworden sind. Dabei werden Menschen unter anderem schutzlos in der Wüste ausgesetzt.
Die tunesische Küstenwache greift wiederholt auf rechtswidriges und gewalttätiges Vorgehen zurück, dass Menschenleben gefährdet.
Wir fordern: Keine Kommunikation mit tunesischen Behörden zu Seenotfällen!



